Einen Betreuer zu finden, ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Promotion. Auf der Website der HFT Stuttgart befindet sich eine Liste der Professor:innen, die für die Betreuung einer Dissertation in Frage kommen könnten.

Erstbetreuende:

  • Die Erstbetreuerin oder der Erstbetreuer ist in der Regel eine erfahrene Fachkraft auf dem Gebiet der Forschung und fungiert als Expertin oder Experte für die Promotion.
  • Die Erstbetreuenden stellen sicher, dass die Forschungsarbeit den hohen wissenschaftlichen Standards entspricht und die relevanten Fachkenntnisse angemessen angewendet werden.
  • Forschungsplanung und -leitung: Die Erstbetreuenden unterstützen die Promovierenden bei der Planung und Ausführung der Forschungsarbeit. Sie helfen bei der Festlegung der Ziele und kontrollieren den Fortschritt der Arbeit und bieten Anleitung, um sicherzustellen, dass die Promovierenden ihre Ziele erreichen.
  • Unterstützung bei der Einhaltung ethischer Standards: Die Erstbetreuenden gewährleisten, dass die Promovierenden die Grundsätze der guten wissenschaftlichen Praxis und ethische Standards einhalten. Sie bieten Orientierung und Anleitung bei der Einhaltung von Forschungsethik und wissenschaftlicher Integrität.
  • Feedback und Evaluierung: Die Erstbetreuenden geben regelmäßig Feedback zur Forschungsarbeit der Promovierenden. Sie bewerten den Fortschritt, identifizieren Stärken und Schwächen und geben konstruktive Vorschläge zur Verbesserung. Sie helfen dabei, die Qualität der Arbeit zu sichern und zu steigern. 

Zweitbetreuende:

  • Ergänzende fachliche Expertise: Die Zweitbetreuenden können zusätzliche fachliche Expertise in das Betreuungsteam einbringen. Sie bieten eine alternative Perspektive und unterstützen bei spezifischen fachlichen Fragen oder Methoden. Dies trägt zur Qualitätssicherung der Arbeit bei, indem verschiedene Blickwinkel und Expertisen berücksichtigt werden. 
  • Mediation: Bei aufkommenden Unstimmigkeiten oder Konfliktsituationen können die Zweitbetreuenden eine vermittelnde Rolle einnehmen. Entweder ergänzend oder vorgelagert zur Ombudsperson und Ombudsstelle (siehe 3.10).
  • Unabhängige Beurteilung: Die Zweitbetreuenden agieren als unabhängige Instanz und bietet eine objektive Bewertung der Arbeit. Sie tragen dazu bei, mögliche Voreingenommenheit zu minimieren und die Qualitätssicherung zu stärken.
  • Die Zusammenarbeit und das konstruktive Zusammenspiel zwischen Erst- und Zweitbetreuenden sind entscheidend für eine effektive Qualitätssicherung. Durch ihre Expertise, Unterstützung, Feedback und Evaluierung tragen sie dazu bei, dass die Promovierenden eine hochwertige erste eigenständige Forschungsarbeit durchführen können

 


Securing a supervisor is a crucial step on the path to obtaining a doctoral degree.  On the website of the Stuttgart University of Applied Sciences you can find a list of professors who might be suitable for supervising a dissertation.

First supervisor: 

  • The first supervisor is usually an experienced professional in the field of research and acts as an expert for the doctorate.
  • The first supervisor ensures that the research work meets high scientific standards and that the relevant specialist knowledge is applied appropriately.
  • Research planning and supervision: The first supervisor supports the doctoral student in planning and carrying out the research work. They help to set the objectives and monitor the progress of the work and provide guidance to ensure that doctoral students achieve their objectives.
  • Support in adhering to ethical standards: First supervisors ensure that doctoral candidates adhere to the principles of good scientific practice and ethical standards. They provide orientation and guidance in complying with research ethics and scientific integrity.
  • Feedback and evaluation: The first supervisors provide regular feedback on the doctoral candidate's research work. They assess progress, identify strengths and weaknesses and make constructive suggestions for improvement. They help to ensure and improve the quality of the work. 


Second supervisors:

  • Supplementary specialist expertise: Secondary supervisors can bring additional specialist expertise to the support team. They offer an alternative perspective and support with specific technical questions or methods. This contributes to the quality assurance of the work by taking different perspectives and expertise into account.
  • Mediation: If disagreements or conflict situations arise, the second supervisors can take on a mediating role. Either in addition to or upstream of the ombudsperson and ombudsman (see 3.10).
  • Independent assessment: The second-line supervisors act as an independent authority and provide an objective assessment of the work. They help to minimize possible bias and strengthen quality assurance.
  • Collaboration and constructive interaction between first and second supervisors are crucial for effective quality assurance. Through their expertise, support, feedback and evaluation, they help to ensure that doctoral students can carry out a high-quality first independent research project